Voranzeige

12. Juli 2010

Fachveranstaltung: Tierschutzvollzug im Kanton Bern
Mittwoch 20. Oktober 2010 in der Expohalle in Thun
Dienstag 9. November 2010 im Worbenbad in Worben
Mittwoch 10. November 2010 im Saalbau in Kirchberg
jeweils 14.00 – 17.00 Uhr

Inhalt: Die Umsetzung des Tierschutzgesetzes ist Aufgabe des Kantons. Für den konkreten Gesetzesvollzug ist der Veterinärdienst zuständig. Die Kantonspolizei führt die nötigen Ermittlungen durch zur Aufklärung und Verfolgung von Verstössen. Je nach Fall sind die verschiedensten Behörden involviert wie Gemeinde, Regie-rungsstatthalter, Tierseuchenpolizei, Fleisch- und Lebensmittelkontrolle, die Wildhut und Private, zu denen auch die Tierschutzvereine gehören.
Vor diesem Hintergrund wird schnell klar, dass der Tierschutzvollzug eine komplexe Angelegenheit ist. Wer macht genau was? Wer ist in welchem Fall zuständig? Wer ist wann Ansprechstelle? Wer muss handeln? Dies nur einige Fragen, die den oft unklaren Situationsstand aufzeigen.
Ziel der Veranstaltung soll sein, dass allen die Abläufe klar sind und an den Schnittstellen die Zusammenarbeit reibungslos klappt.
In kurzen Referaten werden die verschiedenen Fachstellen die Abläufe und ihr jeweiliges Vorgehen darlegen, anschliessend folgt eine Diskussion anhand von konkreten Fällen.
Beim anschliessenden Apéro können persönliche Fragen noch direkt besprochen werden.

Referenten (angefragt): Reto Wyss, Kantonstierarzt; Beat Schüpbach, Fachstellenleiter Tierdelikte Kantonspolizei; Peter Jüsy, Jagdinspektor; Regierungsstatthalter Grossenbacher, Burri, Fritschi (für je regionale Veranstaltung).

Zielpublikum: Alle, die sich im Rahmen ihrer Arbeit oder Funktion mit dem Tierschutzvollzug befassen (kantonale Fachstellen, Regierungstatthalter, GemeindeschreiberInnen, Gemeindebehörden, Tierschutzvereine und Tierschutzbeauftragte u.v.a.m)
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Neue Gebietsaufteilung der regionalen Tierschutzvereine

28. April 2010

Aufgrund der Reform der dezentralen kantonalen Verwaltung haben die regionalen Tierschutzvereine die Gebietsaufteilung bereinigt.
neue Gebietsaufteilung

Delegiertenversammlung 2010

24. April 2010

Montag, 26. April 2010 um 19.00 Uhr
Restaurant Alpenblick, Kasernenstr. 29, Bern/Breitenrain-Spitalacker

1. Teil: Delegiertenversammlung
1. Protokoll vom 20.4.2009
2. Jahresbericht 2009
3. Jahresrechnung 2009
4. Budget 2010
5. Mitgliederbeiträge 2010
6. Wahlen
7. Anträge
8. Varia

2. Teil: Referat
Im Anschluss an den formellen Teil wird uns das Thema Schlachttransporte und Ausmerzaktionen beschäftigen. Der dipl. Ing. Agr. ETH Cesare Sciarra vom Kontrolldienst STS wird uns über die Kontrollen, aber auch die Missstände informieren und alle anstehenden Fragen können gestellt werden.

Gerne serviert Ihnen anschliessend das Alpenblick-Team ein feines Nachtessen, bei dem die Gesprächskultur weiter gepflegt werden kann.

Neben den stimmberechtigten Delegierten sind auch alle Interessierten herzlich willkommene Gäste!

Nicht entmutigt!

11. März 2010

Der Dachverband Berner Tierschutzorganisationen dankt allen, die für die Abstimmung des Tieranwalts ein Ja in die Urne gelegt haben! - Leider waren wir massiv in der Minderheit, darüber sind wir enttäuscht, aber nicht entmutigt.
Der DBT wird seine Arbeit wie bisher weiterführen und die Anwaltschaft für die Tiere übernehmen. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Behörden soll dies weiterhin möglich sein - dem Volkswirtschaftsdirektor danken wir besonders für seine vorausschauende Arbeit!
Bericht Berner Zeitung
kratz..

JA zum Tierschutzanwalt!

17. Januar 2010

Tiere brauchen unseren Schutz. Deshalb: Ja zur Tierschutzanwalt-Initiative!
Mit der Inkraftsetzung der neuen eidgenössischen Strafprozessordnung am 1.1.2011 verliert der Dachverband Berner Tierschutzorganisationen gemäss Absatz 2 seine Parteirechte, weil die Kantone zusätzliche Parteirechte nur noch anderen Behörden gewähren können. So wird mit relativ hoher Sicherheit unser Berner Vollzugsmodell abgeschafft - Tierquälerei soll aber weiterhin konsequent verfolgt und angemessen bestraft werden!
www.tierschutzanwalt.ch

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Mehr Tierschutz und Swissness bei McDonalds

10. September 2009

Das Fastfood-Unternehmen bewirtet in der Schweiz jährlich gegen 100 Mio. Gäste, die rund 1000 Tonnen Pouletfleisch aus ausländischer Massenproduktion verzerren, die in keiner Weise dem schweizerischen Tierhaltungsstandard entspricht. Weiter muss befürchtet werden, dass McDonalds die bisherige, tierfreundliche Beschaffungspolitik beim Rindfleisch kippen will.
Mit der Petition des STS wollen wir dies bekämpfen: McDonald: Mehr Tierschutz und Swissness!

Der DBT hat eine unbedingte Strafe verlangt - und erreicht

26. August 2009

Der DBT hat erneut die Tierschutzanliegen als Privatkläger vertreten und sich in einem Verfahren beteiligt um Tierquälerei zu ahnden und gegen wiederholte Vergehen vorzugehen.
Am 21.8. 09 fand das gerichtliche Verfahren statt, der Angeklagte wurde für schuldig erklärt und zu einer unbedingten Busse verurteilt.
Dies ist ein grosser Erfolg für den DBT, endlich werden Tierschutzvergehen nicht mehr nur mit einem einfachen bedingten Strafmandat erledigt!

DBT forderte unbedingte Strafe

18. August 2009

Der Dachverband Berner Tierschutzorganisationen DBT hat sein Klagerecht geltend gemacht. Einmal mehr setzte er sich auch vor Gericht für die Rechte der Tiere ein und beteiligte sich am Verfahren um Tierquälerei zu ahnden. Es besteht kein Zweifel, dass die Tiere des Landwirtes in Madiswil stark vernachlässigt wurden. Die zentimeterdicken Mistbehänge führten zu schmerzhaften Entzündungen, was davon zeugt, dass die Fellpflege schlichtweg unterlassen wurde. In einem erbärmlichen Zustand befanden sich auch die Kleintiere. So war das Atmen im Zimmer, in dem der Hund eingesperrt war kaum mehr möglich und dieser litt zudem an so starkem Räudebefall, dass er stellenweise kein Fellhaar mehr aufwies, die Haut lederartig, aufgeschwollen war und tiefe Zerfurchungen zeigte. Der DBT verkennt nicht, dass die private Situation des Landwirtes nicht einfach sein mag. Er befindet sich jedoch nicht in einer völlig anderen Situation als andere, alleinstehende Jungbauern.
Angesichts der desolaten angetroffenen Zustände und den schweren Verfehlungen erachtete der DBT eine unbedingte und nicht bloss bedingte Geldstrafe als angemessen. In seinem Urteil vom 18.8.09 hat der Gerichtspräsident 1 des Gerichtskreis IV Aarwangen-Wangen den angeschuldigten Landwirt in fünf von sieben Anklagepunkten als schuldig befunden und ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagsätzen à Fr. 30.- bei einer Probezeit von 2 Jahren, einer Verbindungsbusse sowie zu einer Übertretungsbusse von Fr. 200.- verurteilt.
Der DBT hätte natürlich die Aussprechung einer unbedingten Strafe begrüsst. Die diesbezügliche Begründung des Gerichtspräsidenten ist jedoch ohne weiters nachvollziehbar. Insgesamt ist der DBT zufrieden, dass die begangenen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vom Gericht nicht als Bagatelle beurteilt und eine angemessene Strafe ausgesprochen wurde.

Petition “Stoppt die Hundemafia”

10. August 2009

Durch skrupellose Hundehändler werden Hundewelpen aus unkontrollierten ausländischen Massenzuchten über weite Strecken unter katastrophalen Transportbedingungen in die Schweiz geschleust. Viele dieser Welpen verfügen über keinen gültigen Impfausweis und sind bereits bei der Ankunft beim Käufer schwer krank. Der DBT unterstützt deshalb die Petition des STS gegen diese organisierte Hundemafia! Petition jetzt hier unterschreiben!

Die Praxis wird es zeigen….

03. Juli 2009

Nach den gravierenden Tierschutzfällen im Frühling 08 wurde der Veterinärdienst des Kantons Bern einer Analyse unterzogen. Dabei kam deutlich zum Ausdruck, dass dem Veterinärdienst innerhalb der Verwaltung eher ein “Mauerblümchendasein” gewährt wurde und dementsprechend schwach war die Position des Tierschutzes.
Mit der Neugliederung in die Fachbereiche “Tiergesundheit”, “Tierschutz” und “Lebensmittelsicherheit”, sowie der Personalaufstockung beim Tierschutz wird diesem endlich die nötige Stärkung gewährleistet.
Als weitere Stärkung und wichtiges Instrument erachtet der DBT die Stellung der Tierschutzkommission. Diese muss allerdings noch mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet und installiert werden.
Der Projektabschlussbericht enthält viele Elemente, die - nicht zuletzt unter Mitwirkung des DBT - eine Optimierung des Tierschutzes versprechen. Konkret wird dies jedoch die Umsetzung in die Praxis beweisen müssen….

Der Abschlussbericht kann über info.lanat@vol.be.ch bezogen werden

Fohlen