Neuer Präsident des Dachverbandes Berner Tierschutzorganisationen

18. Mai 2016

An der Delegiertenversammlung des Dachverbandes Berner Tierschutzorganisationen (DBT) wurde Dr. med. vet. Rolf Frischknecht einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.

Der 57-jährige Tierarzt hat nach dem Studium in Zürich in verschiedenen Gross- und Kleintierpraxen der deutschen Schweiz und in der Romandie gearbeitet, bevor er am Tierspital Bern eine Spezialausbildung in Veterinärpathologie und Toxikologie absolvierte.
Seit 1994 ist er als amtlicher Tierarzt für den Bund tätig (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV (früher: Bundesamt für Veterinärwesen)). In verschiedenen Funktionen setzte er sich mit den Aufgaben Ein- und Ausfuhr, rechtliche Erlasse, Inlandvollzug, EU-Gesetzgebung, Kommunikation, Ausbildung, Projekt- und Datenmanagement, Organisation, Risikoanalyse, Qualitätssicherung, Artenschutz und Evaluation auseinander. Im Rahmen der Erarbeitung der neuen Tierschutzverordnung leitete er 7 Arbeitsgruppen, um tragfähige Konsenslösungen einbringen zu können.

Gegenwärtig arbeitet Rolf Frischknecht im internationalen Bereich des BLV und vertritt im Lenkungsausschuss Sachkundenachweis SaNa die behördlichen Interessen im Tierschutzbereich.

Als neuer Präsident des DBT wird Dr. Rolf Frischknecht die Interessen der dem DBT angeschlossenen Tierschutzvereine gegenüber den Behörden und der Öffentlichkeit vertreten.  Zu seinen Zielsetzungen gehört es, die bis anhin schon gute Zusammenarbeit mit den Behörden und zwischen den angeschlossenen Verbandsmitgliedern noch weiter zu stärken.

Privat ist Rolf Frischknecht verheiratet und Vater von 7 Kindern. Er hält diverse Heimtiere und Geflügel. Daneben ist er aktiv in verschiedenen Umweltorganisationen und in der Gemeindepolitik. Als Mitglied der Grünliberalen Partei war er 2015 Nationalratskandidat.

Die abtretende Präsidentin Alexandra Spring verbleibt im Vorstand und wird dort ihre Ressourcen – zusammen mit dem Vorstandsmitglied Helen Holzapfel Pürro – vorrangig für die Wahrnehmung und Ausübung des Beschwerde- und Klagerechts in Tierschutzfällen verwenden.

Für weitere Informationen stehen Ihnen

Herr Rolf Frischknecht, DBT-Präsident, (079 370 17 12)

sowie die bisherige Präsidentin und neu Vorstandsmitglied,

Alexandra Spring (076 414 28 68), zur Verfügung.

 

Jahresbericht 2015

08. April 2016

Unter Dachverband/Dokumente/Jahresberichte finden sie nun den Jahrebericht 2015

Petition „Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz“

08. April 2016

Verwilderte Streunerkatzen gibt es nicht nur im Ausland. Auch in der Schweiz leben zahlreiche zum Teil herrenlose Katzen, die sich unkontrolliert untereinander und mit unkastrierten Hauskatzen vermehren. Grosse Streunerpopulationen führen zu Krankheiten, an denen die Tiere qualvoll sterben. Deshalb unterstützt der DBT die Petition „Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in der Schweiz“, die von Network for Animal Protection (NetAP) und der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) lanciert wurde. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, die Petition zu unterzeichnen, finden Sie unter folgendem Link:

http://www.kastrationspflicht.ch/de/

Bitte helfen auch Sie mit und unterschreiben Sie die Petition. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

National- und Ständeratswahlen am 18. Oktober 2015

07. Oktober 2015

Wählen Sie umwelt- und tierfreundliche Politiker! Hier finden Sie wertvolle Informationen darüber, welche Politikerinnen und Politiker sich für Umwelt- und Tierschutzanliegen einsetzen:

FLYER auf deutsch und auf französisch

www.animaux-parlement.ch

Gerne machen wir Sie auch auf die Nationalratskandidatur von Herrn Rolf Frischknecht aufmerksam, der sich stark im Bereich Fischerei und Tierschutz engagiert: www.rolffrischknecht.ch.

Unterstützung der Hornkuh-Initiative

11. September 2015

Die Hörner gehören zur Kuh – dennoch ist der Grossteil aller Kühe in der Schweiz enthornt. Hornlose Kühe brauchen weniger Platz, jedoch fehlt ihnen ein wichtiges Körperpflege- und Kommunikationsorgan. Die Hornkuh-Initiative will erreichen, dass Halterinnen und Halter von behornten Kühen finanziell unterstützt werden. Interessante Fakten und Unterschriftenbögen für die Unterstützung der Hornkuh-Initiative finden Sie auf www.hornkuh.ch

logoHornkuh

DBT erfreut über das Urteil des Regionalgerichts Berner Oberland betreffend Tierquälerei

17. Oktober 2014

Mit Entscheid vom 15. Oktober 2014 hat das Regionalgericht Oberland einen Hundehalter wegen mutwilliger Tötung seines Hundes verurteilt. Der 76-jährige Mann hatte im März 2013 seine neun Monate alte Hündin zu einem Metzger gebracht, um diese mit einem Bolzenschussgerät erschiessen zu lassen. Obwohl das Tier tierschutzkonform getötet wurde, hat der zuständige Gerichtspräsident den Tatbestand der mutwilligen Tötung und damit der Tierquälerei als erfüllt angesehen. Der DBT begrüsst das Urteil und hofft auf eine Signalwirkung für die Schweizer Justiz bezüglich der Beurteilung von Tierschutzdelikten.

Im März 2013 hatte der Tierschutzverein Thun einen Hundehalter angezeigt, der seine neun Monate junge und gesunde Hündin durch einen Metzger töten liess. Als Begründung gab der Halter an, mit der Hundehaltung überfordert gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft hatte das Strafverfahren nicht aufgenommen, worauf der Dachverband Berner Tierschutzorganisationen (DBT) als Privatklägerschaft Beschwerde erhob.

Obwohl die Tötung der Hündin tierschutzkonform vorgenommen und deren Körper fachgerecht entsorgt wurde, ist der zuständige Gerichtspräsident der Argumentation des DBT gefolgt und hat das Vorliegen einer mutwilligen Tötung bejaht. Der Beschuldigte habe aus einer Trotzreaktion heraus gehandelt und das Tier töten lassen, obwohl Tierschutz und Nachbarn Hilfe und Unterstützung bei der Haltung oder allfälligen Umplatzierung der Hündin angeboten hätten. Im vorliegenden Fall ausschlaggebend sei somit nicht die Art der Tötung, sondern das Motiv des Beschuldigten. Der Halter wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 25 Tagessätzen zu 100 Franken verurteilt. Er hat eine Verbindungsbusse von 500 Franken und die Verfahrenskosten von 1155 Franken zu bezahlen.

Eine mutwillige Tötung im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. b des Tierschutzgesetzes liegt vor, wenn der Täter aus einem verwerflichen Beweggrund und besonders rücksichtslos handelt, beispielsweise aus Trotz, Gemeinheit, Gefühl- und Mitleidlosigkeit, Übermut, Gedankenlosigkeit oder aus einer momentanen Laune heraus. Der DBT hofft nun auf eine Signalwirkung des Urteils auf die Schweizer Justiz für eine strenge und konsequente Beurteilung von Tierschutzdelikten.

Manifest für Gemeinden zum Umgang mit Tauben und Rabenvögeln

19. September 2014

.pdf Datei zu finden unter Informationen

Neu: Stellungnahme zur Revision der Direktionsverordnung über die Fischerei (FiDV)

19. August 2014

Zu finden unter den Stellungnahmen

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Ausbildungsinformationen

07. Mai 2012

Auf der Website des Bundesamtes für Veterinärwesen finden Sie alle Informationen rund um die benötigten Ausbildungen und Ausbildungsorte im Umgang mit Tieren: Ausbildungsinfos

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Gut zu wissen….

28. April 2012

Der neue Jahresbericht ist aufgeschaltet (siehe unter Dokumente/Jahresberichte).
Zudem wurde an der Delegiertenversammlung der Vorstand und das Präsidium neu bestellt (siehe über uns/Vorstand)